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Gemeinsames Statement

Weltläden setzen ein Zeichen gegen Rechts

Der Weltladen-Dachverband unterstützt den Aufruf „Hand in Hand“ gegen Rechtsextremismus anlässlich des Aktionstages am 3. Februar in Berlin unter dem Motto #WirSindDieBrandmauer. Die Veranstaltung reiht sich in die zahlreichen Protestaktionen der vergangenen Wochen ein und ist zugleich die Auftaktaktion des Netzwerkes „Hand in Hand”. Dieses Netzwerk ruft die Zivilgesellschaft dazu auf, sich anlässlich der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen in diesem Jahr für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen und sich Hass und Hetze entgegenzustellen. 

Nicht nur in Berlin, sondern auch in vielen anderen deutschen Städten gehen Vertreter*innen der Weltläden und Fair-Handels-Organisationen mit Tausenden Menschen auf die Straße, um für die Werte einzustehen, die unsere demokratische Gemeinschaft stärken und Solidarität in den Fokus rücken.

Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft oder Religion, die gleichen Rechte und Chancen erhält. Lasst uns Barrieren überwinden und eine Gesellschaft schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung und nicht als Bedrohung empfunden wird.

Portrait Geschäftsführerin des Weltladen-Dachverbandes Gifty Amo Antwi bei der Demo am 18. Januar 2024 in Mainz Geschäftsführerin des Weltladen-Dachverbandes Gifty Amo Antwi bei der Demo am 18. Januar 2024 in Mainz
  • Gemeinsamer Aufruf gegen Rechtsextremismus und zur Verteidigung einer offenen und demokratischen Gesellschaft:

    Krisen, Kriege, Katastrophen –  die Welt um uns herum gerät immer mehr ins Wanken. Vieles, worauf wir uns verlassen haben, ist unsicher. In einer sich schnell bewegenden Welt sehen wir, wie sich das politische Klima in Europa bedrohlich verändert. Ängste vor Veränderungen, Verlust und Armut werden absichtlich geschürt, Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Die Gräben in der Gesellschaft vertiefen sich.

    In Deutschland entwickelt sich die politische Landschaft alarmierend: Rechte und rechtsextreme Ansichten bekommen öffentlichen Rückhalt. Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nehmen zu. Menschen werden etwa aufgrund von Armut, Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit herabgesetzt und sozial ausgegrenzt. Gleichzeitig werden zwingende Aufgaben wie Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu lästigen Zumutungen abgewertet. Respektlosigkeit, Anfeindungen  und das Leugnen von Fakten dominieren Teile der gesellschaftlichen Stimmung. Die Abgrenzung gegenüber Verächtern der Demokratie wie der AfD schwindet. Für Menschenrechte einzustehen, wird in Frage gestellt. Geflüchtete werden massiv entrechtet, sie und Menschen, die sie unterstützen, werden zunehmend kriminalisiert. Unser gesellschaftliches Zusammenleben, die Vielfalt und Fairness:

    Ja, unsere Demokratie ist in Gefahr.

    Doch wir sind entschlossen, laut und aktiv zu werden: für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft, gemeinsam gegen den Rechtsruck in Deutschland und Europa! Schweigen ist keine Option! Wir müssen sichtbar und hörbar werden. Die Zeit zu handeln ist jetzt, denn bei den Kommunal-, Landtags- und Europawahlen in 2024 geht es um viel!

    Jetzt sind wir ALLE gefragt:

    Für Solidarität und Respekt, gegen Hass und Hetze

    Für Gerechtigkeit und Toleranz, gegen Spaltung

    Für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt, für Menschenwürde, gegen Ausgrenzung

    Für Selbstbestimmung und Humanität, Menschenrechte für Alle, gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

    Mehr zur Demo in Berlin und dem Bündnis: https://gemeinsam-hand-in-hand.org

    Übersicht bundesweiter Demo-Termine: https://zusammen-gegen-rechts.org/

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Stand: 10/2022

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